Geschrieben von Marie Langgärtner am 11. Oktober

Das Verbot für Flüssigkeiten im Handgepäck bei Flugreisen, das eigentlich 2010 auslaufen sollte, wird voraussichtlich bis April 2012 verlängert. Der Grund dafür ist, dass es bis jetzt keine ausgereiften Kontrollgeräte gibt, die Flüssigsprengstoff von Getränken oder anderen flüssigen Substanzen unterscheiden können. Leider könne man die  Gefahr auf einen Anschlag mit Flüssigsprenstoff noch nicht zu 100% ausschließen, so die EU-Diplomaten. Die Europäische Kommission ist für eine Abschaffung des Verbots in Etappen.

Große Flughäfen mit mehr als 10 Mio Pasagieren im Jahr können mit einer Abschaffung des Verbots im Jahr 2012 rechnen, kleinere Flughäfen erst ab 2014. Die viel-genutzten Flughäfen werden eher mit Scannern ausgestattet, die gefährliche Flüssigkeiten erkennen können. So ist auch wieder die Mitnahme von Getränken oder Zahnpasta und Cremes im Handgepäck möglich.

Bis dahin gilt jedoch: Maximal 100 ml pro Packung oder Behälter, ingesamt nicht mehr als ein Liter und die Behältnisse müssen in einem durchsichtigen und verschließbaren Beutel aufbewahrt sein.

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