Geschrieben von Marie Langgärtner am 2. März
Längst werden wieder die Urlaubskataloge gewälzt, der Frühbucherrabatt winkt. Ebenso die Mittelmeerländer, die sich mit Angeboten für die Sommersaison gegenseitig bekämpfen. Griechenland steht kurz vor dem Staatsbankrott. Wer jetzt denkt, das würde sich für die deutsche Urlauberzahl in Griechenland bemerkbar machen – weit gefehlt! Trotz dem drohenden finanziellen Ruin werden fleißig Griechenland-Ferien gebucht. Noch…
In den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amts für Griechenland steht geschrieben, dass es eventuell zu Streiks und Demonstrationen der Bürger kommen könnte, denn die griechische Regierung möchte Maßnahmen gegen die Staatsverschuldung einleiten. Dementsprechend sollen sich die Reisenden in den griechischen Medien über den Status Quo informieren und Demonstrationen vermeiden, so die offizielle Mitteilung.
Der Deutsche Reise-Verband (DRV) sieht dem Ganzen etwas gelassener in Auge. Hotels seien keine staatlichen Einrichtungen und somit auch nicht von der finanziellen Pleite betroffen. Generell seien die Reiseveranstalter dazu verpflichtet, bei Streiks z.B. an Flughäfen für Ersatz zu sorgen, was einen neuen Flug oder zusätzliche Übernachtungen im Hotel betrifft.
Also, kein Grund zur Sorge und der Griechenlandurlaub kann getrost angetreten werden.
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