Geschrieben von Marie Langgärtner am 1. März

Das Prinzip des Couchsurfings ist denkbar einfach: Gratis übernachten auf fremden Sofas. Zuvor muss man sich jedoch in dem Couchsurfing Netzwerk registrieren. Bereits eineinhalb Millionen Menschen haben dies getan. Was erwartet jedoch einen, wenn man sich bereit erklärt, auf fremden Sofas zu schlafen oder seine eigene Couch für kostenlose Übernachtungen anbietet? Zumindest einmal jede Menge Kurzweile.

Und so funktioniert´s: Profile können wirklich alle anlegen, vom Ingenieur zur Balletttänzerin bis hin zum Austauschstudenten. Jeder, der ein Sofa hat und sucht, kann sich registrieren. Hat man sich dazu entschlossen, seine Couch zum Schlafen zur Verfügung zu stellen, kann man sich über potenzielle Gäste auf deren Profil im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild machen. Auf den Profilen sind Bilder, Bewertungen von anderen, die schon Erfahrung mit demjenigen gesammelt haben, nachdem sie bei der Person gewohnt oder sie aufgenommen haben und weitere Informationen zur Dauer des Aufenthalts z.B. enthalten.

Ziel von Casey Fenton, der das Couchsurfing bereits 2003 erfunden hat, ist es, „die Welt kleiner zu machen“. Damals mailte er, bevor er eine Reise nach Island antrat, eine Liste mit 1500 Adressen an, die der Computerfreak bekommen hatte. Auf die darin enthaltene Anfrage, ob er auf bei irgendwem auf der Couch schlafen dürfe, enthielt er innerhalb weniger Minuten hunderte Angebote.

Das Durchschnittsalter bei Couchsurfern beträgt 28 Jahre, jedoch sind auch 60 bis 69jährige registriert.

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